Bauhütte oder Behörde? Systemvertrauen stärken
Wenn Treffen überwiegend aus Organisation, aus Protokollen, Kassenberichten und Satzungsfragen bestehen, stirbt dann der freimaurerische Geist?
Wenn Treffen überwiegend aus Organisation, aus Protokollen, Kassenberichten und Satzungsfragen bestehen, stirbt dann der freimaurerische Geist?
Das Bedürfnis nach Verbundenheit, vielleicht sogar nach Spiritualität, hat die Wellness-Industrie längst entdeckt, die vielen Self-Care-Projekte befriedigen dann doch nicht ganz die Sinnsuche.
Der Blick der Brüder (das „Außen“) bringt uns dazu, uns mit unserer eigenen „Innensicht“ auseinanderzusetzen. In der Märzfolge Aus der Bauhütte, stellen Antje und Barbara sich diesmal die Frage, ob das Geschlecht überhaupt eine Rolle innerhalb der Freimaurerei spielt.
Einen Tag vor dem Valentinstag sprechen wir von Liebe, aber nicht von der romantischen Liebe. Antje und Barbara untersuchen in dieser Folge Aus der Bauhütte wie sich der Liebesbegriff philosophisch entwickelt hat und diskutieren das Problem des Mitseins mit Anderen in der Welt.
Es gibt keine direkte Traditionslinie von alten Mysterienkulten, über Zauberbücher hin zu der modernen Freimaurerei, doch haben sich Freimaurer-Gruppen wie auch andere Sinngemeinschaften aus dem Werkzeugkasten dieser alten magischen Traditionen bedient, um ihre eigene Philosophie bildhaft auszudrücken.
In der Dezemberfolge tauchen Antje und Barbara einmal tief in die vielleicht fundamentalste aller Fragen ein: Wie sehr bestimmt unsere Sprache, was wir überhaupt denken und wahrnehmen können?
Über den Tod reden wir nicht gern. Was ist es, das uns so sprachlos macht? Verdrängen wir? Müssen wir den Tod beiseiteschieben, um uns aufs Leben zu konzentrieren? Oder macht gerade die Auseinandersetzung mit dem Tod unser Hier und Jetzt lebenswerter?
Von der Antike bis zur Moderne ist wohl kaum ein Thema in Philosophie und Theologie mehr bearbeitet worden, als die eigene Endlichkeit und die Frage, was von uns bleibt.
Nach nun drei Jahren Freimaurerinnen-Podcast wollen Antje und Barbara wissen, ob sich die Sichtbarkeit von Freimaurerei verändert hat und wie und über welche Anlässe heute berichtet wird. Dazu nehmen sie verschiedene Medien, darunter Zeitungen, Fernseh- und Rundfunksender, aber auch Social Media- und YouTube-Beiträge unter die Lupe.
Spätestens seit der Zeit der Aufklärung ist Schreiben auch ein Mittel zur Selbstreflexion und Selbstbildung. Für Frauen war und ist Schreiben darüber hinaus auch immer ein emanzipatorischer Akt und das Schreiben einer freimaurerischen Zeichnung somit eine Möglichkeit, die eigene Stimme zu finden und zu trainieren.
So facettenreich der Begriff der Veränderung auch sein mag, er begegnet uns immer wieder in der Freimaurerei. Sei es ursprünglich in der maurerischen Tradition, wo der Steinmetz mit seinen Werkzeugen den Stein so bearbeitet, verändert, dass er einen Platz im Kathedralenbau finden kann oder heute, im übertragenen Sinne, dass wir mit unseren Werkzeugen des Verstandes ein Thema so bearbeiten, dass darauf Zukunft gebaut werden kann.